Die Gemeinde Denkendorf mit ihren Ortsteilen

 
sowie Informationen über:
- die Partnerschaft mit dem Moskauer Stadtteil Krasnaja Presnja
- Limes mit Limesbuche
- und das Unterkunftsverzeichnis und Gaststättenverzeichnis


 

Denkendorfer Kirche St. Laurentius

Ortsteil Denkendorf

Eine urkundlich gesicherte Aussage über Denkendorf oder Denchendorf, d.h. das Dorf des Thanko kann man zwischen 1057 und 1075 nachweisen, als Bischof Gundekar II. die erste Kirche am Ort einweihte. 1703 errichteten die Denkendorfer einen stattlichen Kirchenneubau, welcher heute noch als Querschiff erhalten ist. In der Kirche kann man heute die neu renovierten Barock- und Rokokoaltäre und viele wertvolle Schreinfiguren des ausgehenden Mittelalters besichtigen. 
Seit mehr als 370 Jahren sind die Denkendorfer auf die Ausbildung und Erziehung der Jugendlichen bedacht. Es wurden immer wieder Schulhäuser gebaut und erweitert. Mit dem Bau der Autobahn 1938 wurde Denkendorf an ein überregionales Verkehrsnetz angeschlossen.
Die bedeutendste Persönlichkeit, die aus Denkendorf hervorging, war der Eichstätter Weihbischof Leonhard Haller, der 1499 o. 1500 in Denkendorf geboren wurde.

 

 

Ortsteil Zandt

Die erste urkundliche Erwähnung von Zandt geht in das Jahr 1245 zurück. Das Zandter Schloss, das Ritter Otto von Zandt gehörte, lag nördlich auf einer Felsenkuppe, Schlossberg genannt. 
Eine Kirche wird in Zandt erstmals im Jahre 1602 genannt. In der Zandter St.-Leonhard Kirche sind spätgotische Holzfiguren, Seitenältäre, eine barocke Kanzel und ein Kreuzweg zu besichtigen. 
Im Köschinger Forst, unweit von Zandt, sind außerdem noch Überreste der Limesmauer  vor- 
handen.

Zandt St.-Leonhard

 
 

St.Hippolyt Gelbelsee

Ortsteil Gelbelsee

Gelbelsee, in ältesten Urkunden auch Gouliubese genannt, was soviel wie See des Gouliub (Einwohner) bedeutet, ist ein uraltes Siedlungsgebiet. Dies beweisen die ringsum in den Wäldern befindlichen Hügelgräber aus der Hallsteinzeit (1200 - 500 v.Chr.). 
Den Hallsteinleuten folgten die germanischen Stämme und bei der Völkerwanderung im 5.Jahrhundert die Bajuwaren. 
Bereits im Jahre 1057 wurde durch Bischof Gudekar die Kirche St. Hippolyt, welche mehrere Rokokoschöpfungen aufweist, geweiht. 

 
 

Altenberg

   Altenberg ist kein eigener Ortsteil, sondern gehört zum Ortsteil Denkendorf. Pfarrlich gehört Altenberg zur Pfarrei Kipfenberg. 
Bereits im Jahre 1301 kam Altenberg mit der Herrschaft Kipfenberg zum Fürstbistum Eichstätt. Die Filialkirche steht unter dem Patronat der Hl. Gertrud, das Jahr der Konsekrierung ist aber unbekannt. Im Jahr 1601 wird aber bereits von einer Renovierung der Kirche berichtet, weitere Renovierungen folgten. 
Das Kirchlein zeigt ein Altarbild der Hl. Gertrud. 
 

Altenberg Hl. Gertrud

 
 

Dörndorf St. Sixtus

Ortsteil Dörndorf

Dörndorf wurde 1130 erstmals urkundlich erwähnt. Es wurde im Mittelalter auch Torndorf (Dorf beim Dorngebüsch) genannt und ist eine uralte Pfarrei. Bereits im 12. Jahrhundert hatte Dörndorf eine Kirche, welche einige Male erweitert und renoviert wurde. Die Kirche weist als Ausstattung Schreinfiguren des spätgotischen Hochaltars auf, die übrige Ausstattung ist spätgotisch und barock. 
Flurnamen nach zu schließen wurde früher in Dörndorf auch Tabak angebaut. 
 

 
 

Ortsteil Bitz

In einer Urkunde von 1212, in der geschrieben steht, dass die Kapelle St. Georg in Bitz dem Schottenkloster Regensburg gehört, wird Bitz zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Kirche in Bitz, von der nach dem 30 jährigen Krieg nur noch der Turm übrig war, wurde 1739 neu erbaut. 
Bitz, das in abgewandelter Form soviel wie "Dorf am Weiher" heißt, verdankt seinen Namen vermutlich einem Dorfsee, der bei Kanalarbeiten im Jahre 1958 zugeschüttet wurde. 
 

St. Georg, Bitz

 
 

Ortsteil Schönbrunn

1305 wird "Prunne" erstmals urkundlich erwähnt. 1875 erfolgte die Umbenennung in Schönbrunn. Der Ort entwickelte sich aus einem Adelsbesitz. Es wird angenommen, dass die Zandter das Schloss Schönbrunn als Ersatz für ihren zerstörten Stammsitz gründeten. In den folgenden 
Jahrhunderten wechselten die Eigentümer häufig. Nachdem das Schloss im 30- jährigen Krieg zerstört worden war, wurde es zu Beginn des 18. Jahrhunderts in seiner heutigen Gestalt wieder aufgebaut. 
Besitzer des Schönbrunner Jagdschlosses waren die Leuchtenbergs, dann Georg von Löwel, darauf Eugen Freiherr von Seefried auf Buttenheim. 1945 ging das Schloss auf dessen Tochter Elisabeth Gräfin von der Schulenburg über. Derzeitiger Besitzer ist deren Sohn Maximilian Graf von der Schulenburg. 
Das Schloss befindet sich in Familienbesitz. Nach Anmeldung sind Schloss, Kapelle und Garten mit all ihren Sehenswürdigkeiten, sowie ein 14 m hoher spätbarocker Wasserturm zu besichtigen.

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